Burschenschaftlicher Abend: „Die Schlacht um Verdun“

Am 2. Februar fand wieder einmal ein Burschenschaftlicher Abend auf unserem Haus statt. Das Thema des Abends war dieses Mal der Vortrag unseres Alten Herrn Hubert Grosser über die Schlacht von Verdun im Ersten Weltkrieg. Das Thema lag nahe, da unser Bundesbruder schon im Kindesalter viele Sommer dort mit seiner Familie verbracht hatte, wo sein Großvater zu Kriegszeiten noch stationiert war.

Hubert Grosser begann mit einer Einführung, in der er erstmals die Tragweite der Schlacht um Verdun aufführte, bei der es in nur neun Monaten über 340.000 Opfer auf beiden Seiten gab, womit sie eine der grausamsten und verlustreichsten Schlachten des Ersten Weltkrieges war. Dann rollte er die ganze Geschichte von vorne auf mit dem Beginn des ersten Weltkrieges. Er erzählte vom Schlieffen-Plan, welcher das Ziel hatte, Verdun mittels Truppen aus dem Norden in die Zange zu nehmen. Auch berichtete er über die fünftägige Belagerung von Fort Douaumont, welches vorher noch als uneinnehmbar galt. Und von der Brandkastastrophe, in der durch ein in Brand geratenes Handgranatenlager etwa 1000 deutsche Soldaten den Tod fanden.

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Kreuzkneipe bei der Braunschweiger Alemannia

Am zweiten Januarwochenende machten sich mehrere Mitglieder unserer Aktivitas und der Altherrenschaft auf den Weg nach Braunschweig, um dort mit unseren Bundesbrüdern der Braunschweiger Burschenschaft Alemannia im Rahmen einer Kreuzkneipe das 60-Jährige Jubiläum unseres Freundschaftsverhältnisses zu feiern.

Nach einer längeren Autofahrt kamen wir in Braunschweig wohlbehalten auf dem Alemannenhaus an und konnten dort sowohl unsere Bundesbrüder wie auch unsere Verbandsbrüder der Aachener Burschenschaft Alania begrüßen, die ebenfalls mit Teilen ihrer Aktivitas angereist waren. Mit gelöschtem Durst und hungrigen Mägen gingen wir in die Innenstadt, um uns vor der hoffentlich lange dauernden Kneipe noch einmal zu stärken.

Die Kneipe leitete der derzeitige Sprecher der Braunschweiger Alemannen, Christoph Walter, gemeinsam mit unserem Sprecher Simon Grosser. Weitere Gäste waren die Verbandsbrüder der Braunschweiger Burschenschaft Germania sowie die Waffenbrüder der Hannoverschen Burschenschaft Alt-Germania, die vor kurzer Zeit aus der Neuen Deutschen Burschenschaft austrat und nun ein möglicher Beitrittskandidat für unseren Dachverband ist.

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Der Burschenschafter: 1. Ausgabe der ADB-Verbandszeitschrift erschienen

DBurschenschafterEs ist soweit, die erste Ausgabe der neuen Verbandszeitschrift unseres jungen Dachverbands ist erschienen. Sie trägt den Namen "Der Burschenschafter" und wird künftig regelmäßig erscheinen, um über Neuigkeiten aus dem Verband und dem burschenschaftlichen Leben zu informieren. Das Design der Zeitschrift wurde unter Mitwirken unseres Bundes entwickelt. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen der ersten Ausgabe, welche sich großteils mit der Berichterstattung zur ADB-Gründung befasst. Dies beinhaltet Zusammenfassungen der Reden, Veranstaltungsberichte und zahlreiche Bilder. Daneben wird im Burschenschafter auch von den burschenschaftlichen Aktivitäten der Mitgliedsbünde berichtet.

Die Zeitschrift liegt in gedruckter Form auf dem Haus aus und kann unter folgendem Link als ePaper gelesen werden:

http://allgemeine-burschenschaft.de/informationen/der-burschenschafter/

Wie bewältigt Stuttgart die Flüchtlingskrise?

Zum Burschenschaftlichen Abend mit ebendiesem Thema hatte die Ghibellinia als Vorsitzende des Deputierten Convents am 18. Januar Gari Pavkovic, den Leiter der Abteilung Integration der Stadt Stuttgart, als Redner gewinnen können. Der Festsaal des Ghibellinenhauses war gut gefüllt. Korporierte aller sechs Burschenschaften der Region Stuttgart, weitere Verbandsbrüder, sowie Waffen-, Farbenstudenten und Gäste fanden sich zu diesem aktuellen und interessanten Thema ein.

Im ersten Teil des Abends ging Pavkovic bei seinem Vortrag auf die Probleme und Aufgaben ein, die sich im Zuge der Flüchtlingswelle für die Stadt stellen. Es sei zunächst wichtig, den in Deutschland Schutz Suchenden gute Deutschkenntnisse zu vermitteln und Integrationsangebote zu unterbreiten. Dabei handele es sich bei der Netto-Zuwanderung in Stuttgart um knapp 10.000 Menschen. Es stehe im Vorhinein fest, dass nicht alle Zuwanderer auch in Deutschland bleiben können. Das betrifft unter anderem auch Studenten, die beispielsweise an der Universität Stuttgart ihren Abschluss machen und im Anschluss daran wieder in ihre Heimatländer gehen müssen. (mehr …)

Ihr Bundesbrüderlein kommet

Die Weihnachtsfeierlichkeiten 2016

Im sehr gut gefüllten großen Saal konnte unser Aktivensprecher Simon Grosser am Freitagabend über 70 Bundesbrüder und einige Gäste auf dem Ghibellinenhaus zur Weihnachtskneipe begrüßen. Nachdem die beiden ersten Cantus verklungen und alle Anwesenden begrüßt waren, wurde das Wort an den Festredner Dr. Hartmut Jericke wf-2übergeben. In seinem mit Deutschland allein zuhaus' übertitelten Vortrag bot Jericke zunächst einen geschichtlichen Abriss über die Entwicklung der Gläubigkeit der Deutschen. Diese bezog er anfangs auf die tiefe Verwurzelung in der römisch-katholischen Kirche des Mittelalters und ging anschließend auf die Reformation unter Luther und die konfessionelle Spaltung Europas ein. Die dem religiösen Diktat entgegenwirkende Aufklärung und das im 19. Jahrhundert aufkommende nationale Bewusstsein prägten die Gläubigkeit der Bevölkerung in den deutschen Landen wiederum auf eine neue Art und Weise. Die Gläubigkeit beschränkte sich nun nicht mehr allein auf Religiosität. Das aufgekeimte Nationalgefühl wandelte sich nach Jericke zur Ersatzreligion und uferte im Militarismus des Kaiserreichs und im Faschismus des dritten Reichs aus. Auch im Anschluss an den verlorenen zweiten Weltkrieg bot die sozialistisch ausgerichtete DDR mit dem paradiesisch anmutenden und im Diesseits verorteten Heilsversprechen eines realisierten Kommunismus einen Ersatz für die einstmalige kirchliche Religiosität. (mehr …)

Nierlesessen in Ravensburg

Die gute Tradition des alljährlichen Nierlesessens in Ravensburg haben die Ghibellinen auch in diesem Jahr nicht gebrochen. Im Gegenteil: Auf Einladung unseres Alten Herrn Jörg Wagner fanden sich fast 30 Bundesschwestern und Bundesbrüder am Vortag des zweiten Advents im Gasthaus Lumperhof ein. Unsere liebe Bundesschwester Ostertag hatte diese Lokalität aufgetan, die die Nierles noch auf traditionelle Weise zubereitet. Nach der Begrüßung durch Bundesbruder Wagner genossen alle Anwesenden ihr Mahl und saßen bis zum Nachmittag in gemütlichen Runden beisammen. Im Anschluss an das Mittagessen besuchten die zehn mitgereisten Aktiven noch den Weihnachtsmarkt in der Altstadt und fuhren teilweise erst am späten Abend wieder mit der Bahn zurück nach Stuttgart. Die Aktivitas bedankt sich hiermit sehr herzlich bei den Alten Herren für die Einladung zum Mittagessen.

Eintanzen für den Winterball

Wie bereits im letzten Winter stellte unsere Ghibellinia auch Ende November 2016 den großen Saal dem Gelben Kreis für eine Tanzveranstaltung zur Verfügung. Da am darauf folgenden Samstag der Winterball stattfand, hatten sich etwa 40 Tanzbegeisterte am vergangenen Freitagabend auf dem Ghibellinenhaus versammelt, um den Knotentanz und eine Française einzuüben. Auch zwei Ghibellinen nahmen das Angebot der Veranstalter wahr und beteiligten sich. Die Gesellschaft wurde durch die Aktiven mit Getränken versorgt und ging bis in die frühen Morgenstunden ihrem Tanz nach.

„Die Hütte der Löwen“ – Ein Alb-Wochenende

Zur mit großer Vorfreude erwarteten Fußgängerrallye der Aktivitas konnten wir Ghibellinen wieder sieben Bundesbrüder der Alemannia aus Braunschweig und vier Verbandsbrüder der Alania aus Aachen auf der Hermann-Kiderlen-Hütte in Traifelberg begrüßen. Nach dem Essen am Freitagabend wurden die Teilnehmer in fünf Gruppen eingeteilt und erspielten sich die ersten Punkte im großen Saal der Hütte. Die Organisationsmannschaft, bestehend aus den Siegern des letzten Jahres, hatte sich im Vorfeld interessante und unterhaltsame Wettkämpfe ausgedacht, um am Ende des Wochenendes die beste Gruppe 2016 ausrufen zu können.

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Trauerkneipe

Am vergangenen Freitag, den 11.11.2016, gedachten wir unseres verstorbenen Bundesbruders Manfred Schmitt im Rahmen unserer Trauerkneipe. Unser Alter Herr Nann hielt einen bewegenden Nachruf, in dem er einen Einblick in das Leben des Verstorbenen gab und auf den Werdegang unseres Bundesbruders Schmitt in der Ghibellinia einging. Nach dem Reiben des Trauersalamanders verließen alle Anwesenden den Kneipsaal. Man ließ den Abend gemütlich bei Käse und Bier und netten Gesprächen in der Kurt-Kress-Stube ausklingen.

Renntag auf der Kartbahn

In der zweiten Novemberwoche trafen sich die Aktiven wieder einmal auf der Gokartbahn in Gärtringen, um einen gemeinsamen Renntag mit 10 Runden Qualifying und 20 Runden Rennen zu erleben. Dieses Jahr konnten wir 13 Fahrer an den Start bringen und unsere Hausgäste und Füxe zu einer Teilnahme begeistern. Nach einem engen Qualifying konnte Paul seinen Titel aus dem letzten Jahr mit einem Start-Ziel-Sieg vor Lutz und Nils H. verteidigen. Anschließend ließen wir den Abend mit den neuen Hausgästen und Füxen ausklingen.